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Wohngebiet Görlitz Königshufen

Königshufen war lange Zeit der nördlichste Stadtteil von Görlitz und wird deshalb oft umgangssprachlich als „Görlitz-Nord“ bezeichnet.

Der Name Königshufen ist eine Bezeichnung einer Flächeneinheit, die in diesem Fall 180 Morgen (Flächeneinheit) umfasste. Die sogenannten „acht Königshufen“ waren acht Flurgrundstücke, welche ein Gebiet nördlich der Heiligen-Grab-Straße, der heutigen Nieskyer Straße bis hinunter zur Neiße, umfassten.

Die ehemalige Siedlung „Königshufen“ entstand ca. ab 1939 und wurde ab den 80er Jahren zu einem jungen und modernen Stadtteil ausgebaut. Es entstanden ca. 6000 Neubauwohnungen in serieller Bauweise nebst entsprechenden Versorgungseinrichtungen. Damit wurde Königshufen zu einem der dichtest besiedelten Stadtteile von Görlitz.

Heute zeigt sich Königshufen in einem völlig neuen Gewand. Viele Neubauwohnungen in serieller Bauweise wurden bereits abgerissen und der Stadtteil somit neu gestaltet. Junge Familien finden hier ein besonders breites Angebot an Kindergärten, Schulen und Spielplätzen. Für unsere älteren Bewohner wurden Häuser mit Aufzügen und modernen Grundrissen ausgestattet. Viele neu entstandene Grünflächen und Parks laden zum Verweilen ein. Somit konnte dieser Stadtteil für Jung und Alt attraktiv gestaltet werden.

An den Stadtteil grenzt ein großes Gewerbegebiet mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und Serviceangeboten. Zentral gelegen befinden sich die Kö-Passage mit einem großen Einkaufsmarkt, vielen Geschäften, Arztpraxen sowie das angrenzende „Städtische Klinikum Görlitz“.

Viele Wander-, Spazier-, und Radwege führen in die nähere Umgebung sowie in kurzer Zeit in die Altstadt und ins Zentrum von Görlitz. Zwei Straßenbahnlinien bringen sie bis zur Landeskrone, dem „Görlitzer Hausberg“ und dem südlichsten Stadtteil von Görlitz, nach Weinhübel und somit ganz in die Nähe des Berzdorfer Sees.

Desweitern befindet sich Königshufen unmittelbar am Anschluss zur Autobahn A4.

Der sehr alte und geschichtsträchtige Friedhof von Görlitz befindet sich in unmittelbarer Nähe. Hier kann man Görlitzer Geschichte und seiner damit verbundenen stadtbekannten Persönlichkeiten nachspüren und z.B. auf den Spuren Jakob Böhmes, einem sehr bekannten Görlitzer Mystikers und Philosophen, wandeln.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten unsere Stadt gehört auch die Heilig-Grab-Kapelle, welche eine verkleinerte Kopie des Jerusalemer Originals, deren Genauigkeit bei keiner anderen Nachbildung des Heiligen Grabes in Deutschland erreicht wurde, darstellt. Sie wurde zwischen 1481 und 1489 im Auftrag des späteren Bürgermeisters Georg Emmerich erbaut und ist Teil einer Gesamtanlage, zu welcher auch der Ölberggarten und das Kidrontal gehören.

Auch die im Jahre 1998 geweihte Hoffnungskirche, welche ursprünglich dem Braunkohletagebau in Deutsch-Ossig weichen musste und unter Verwendung originaler Bauteile neu aufgebaut wurde, befindet sich in Görlitz-Königshufen.


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